Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

  • Startseite+

Hauptinhalt

Startseite


Forschungsbereich: Kooperation Wissenschaft Arbeitswelt (kowa)

Die Arbeiten des Forschungsbereichs befassen sich mit sozialen Beziehungen im Betrieb und ihren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Insbesondere beschäftigen wir uns mit Fragen der Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmer*innen und ihren Interessenvertretungen mit Personen und Institutionen der Wissenschaft.

In unseren Forschungsprojekten, Veranstaltungen und Workshops führen wir wissenschaftliches und praktisches Wissen zusammen und binden Akteur*innen aus Wissenschaft und Arbeitswelt in kooperative Arbeitsformen ein. Auf diese Weise bieten wir Räume zur systematischen Zusammenarbeit, aus der neue Erkenntnisse für Wissenschaft und Praxis entstehen können.



Aktuelles



WSI-Mitt

Aufsatz zur Solidarität im Arbeitsalltag

Im Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen zum Thema Solidarität ist ein Aufsatz von Klaus Kock und Edelgard Kutzner mit dem Titel "Solidarität im Arbeitsalltag" erschienen.

Trotz aller Differenzierung und Individualisierung ist Solidarität nach wie vor prägend für die moderne Arbeitswelt. Um die Anforderungen der Kooperation im Arbeitsprozess zu bewältigen, gehen Beschäftigte wechselseitige zwischenmenschliche Bindungen und Verpflichtungen ein. Diese kollegialen Beziehungen kommen ihren Bedürfnissen entgegen, in der Arbeit die eigene Identität zu entwickeln und soziale Wertschätzung zu erfahren. Die kollegialen Praktiken in der alltäglichen Kooperation am Arbeitsplatz bilden eine Grundlage für die Entwicklung weitergehender solidarischer Beziehungen mit dem Ziel einer kollektiven Einflussnahme auf die Bedingungen der Arbeit. Solidarität in der Arbeitswelt erschließt sich durch eine Analyse solcher Solidarisierungsprozesse.

Klaus Kock, Edelgard Kutzner: Solidarität im Arbeitsalltag, WSI-Mitteilungen, Ausgabe 05/2020, Seiten 327-334

Link zu den WSI-Mitteilungen


BR-Studie

Studie zur Nachfolgeplanung im Betriebsrat

In seiner neuen Studie zeigt Jens Maylandt, dass der demografische Wandel  auch Betriebsräte erfasst und die Frage aufwirft, wie durch eine effektive Nachfolgeplanung und Übergangsgestaltung das Ausscheiden altgedienter Betriebsräte und Betriebsratsvorsitzender kompensiert werden kann. Die Studie zeichnet sieben Generationswechselprozesse nach, ordnet sie ein und erklärt die vorgefundenen Unterschiede mit dem Wirken institutioneller, betrieblicher sowie personaler und gruppendynamischer Einflussfaktoren. Sie zeigt, wie Nachfolgeplanung unter unterschiedlichen Bedingungen ablaufen kann.

Jens Maylandt: Nachfolgeplanung und Übergangsgestaltung im Betriebsrat
Study der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, ISBN: 978-3-86593-364-5, 168 Seiten

Link zum pdf bei der Hans-Böckler-Stiftung


RespectWork

Projekt zum Respekt in der Dienstleistungsarbeit

Das im Mai angelaufene Verbundprojekt „RespectWork: Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Kundeninteraktion zur Verbesserung von Arbeits- und Dienstleistungsqualität“ geht der Frage nach, wie Interaktionen zwischen Beschäftigen und ihrer Kundschaft so gestaltet werden können, dass gegenseitiger Respekt erzeugt und gefördert wird. Die sfs übernimmt hierbei schwerpunktmäßig die Erforschung des Respekts als soziales Moment von Dienstleistungs- und Arbeitsqualität in der Interaktionsarbeit.

Aus der sfs arbeiten mit im Projekt: Lena Kaun, Klaus Kock, Edelgard Kutzner, Ninja Ulland

Unsere Kooperationspartner*innen sind: die Deutsche Angestellten-Akademie (Bielefeld), Arbeit & Gesundheit e.V. (Hamburg), der Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland (Dortmund) und die B. Frieling GmbH & Co. KG (Coesfeld) mit zwei hagebau-Märkten.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds.

              


AM-07

Aufsatz zu Geschichte und Arbeitsweise von Kooperationsstellen: "Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie"

Seit nunmehr fast 50 Jahren engagieren sich Kooperationsstellen für eine Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen mit Gewerkschaften und weiteren Akteur*innen aus der Arbeitswelt. Sie initiieren, organisieren und moderieren die Kooperation, um praktisches und wissenschaftliches Wissen zusammenzuführen. Nach einem kurzen Abriss der Geschichte von Kooperationsstellen wird anhand von drei Beispielen gezeigt, welche Formen diese Arbeit in verschiedenen Kontexten annehmen kann. Die Debatte um eine „Third Mission“ der Hochschulen bietet Chancen für Kooperationsstellen, ihre spezifischen Sichtweisen und Erfahrungen verstärkt einzubringen.

Der von Klaus Kock verfasste Aufsatz ist erschienen in den AK-Beiträgen Nr. 1/2020 der Arbeitskammer des Saarlandes, S. 24-45


Klassenges

Buch über Literatur in der neuen Klassengesellschaft

Herausgeber*innen: Enno Stahl, Klaus Kock, Hanneliese Palm, Ingar Solty

Der Dokumentationsband des Symposiums »Literatur in der neuen Klassengesellschaft« in Dortmund, Juli 2019, enthält Texte und Debattenbeiträge u.a. von Hans-Jürgen Urban, Christoph Butterwegge, Klaus Dörre, Annett Gröschner, Joachim Helfer, Stefanie Hürtgen, Cornelia Koppetsch, Norbert Niemann, Monika Rinck, David Salomon, Stefan Schmitzer, Erasmus Schöfer, Ingar Solty, Enno Stahl und Michael Wildenhain. Er dokumentiert – quasi in Echtzeit – den Ablauf des Symposiums, das durch einen ungewöhnlich barrierefreien Zugang des Publikums zum Tagungsgeschehen gekennzeichnet war. Das Netzwerk »Richtige Literatur im Falschen«, das diese Veranstaltung zum vierten Mal in dieser Form realisierte, versteht sich als offenes Diskussionsforum. Diskutiert wird in diesem Band die Frage, ob Deutschland heute wieder eine Klassengesellschaft ist, was die meisten der Autorinnen und Autoren bejahen. Die Auswirkungen dieser sozialen Spaltung werden aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: der Pauperisierung, der Geschlechterproblematik und der Migration. Vor diesem Hintergrund werden sodann Überlegungen angestellt, ob Literatur auf die gesellschaftlichen Verwerfungen reagieren sollte oder gar muss – und wenn ja, in welcher Form.

Enno Stahl, Klaus Kock, Hanneliese Palm, Ingar Solty (HG.): Literatur in der neuen Klassengesellschaft, Wilhelm Fink-Verlag, Paderborn 2020, VIII + 300 Seiten, Festeinband, € 34,90



Nebeninhalt

Newsletter

Wenn Sie das Kooperations-Info regelmäßig per E-Mail
beziehen möchten, schicken Sie bitte eine leere E-Mail an die Adresse

Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.