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Forschungsbereich: Kooperation Wissenschaft Arbeitswelt (kowa)

Die Arbeiten des Forschungsbereichs befassen sich mit sozialen Beziehungen im Betrieb und ihren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Insbesondere beschäftigen wir uns mit Fragen der Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmer*innen und ihren Interessenvertretungen mit Personen und Institutionen der Wissenschaft.

In unseren Forschungsprojekten, Veranstaltungen und Workshops führen wir wissenschaftliches und praktisches Wissen zusammen und binden Akteur*innen aus Wissenschaft und Arbeitswelt in kooperative Arbeitsformen ein. Auf diese Weise bieten wir Räume zur systematischen Zusammenarbeit, aus der neue Erkenntnisse für Wissenschaft und Praxis entstehen können.



Aktuelles



RespectWork

Neues Projekt zum Respekt in der Dienstleistungsarbeit

Das im Mai angelaufene Verbundprojekt „RespectWork: Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Kundeninteraktion zur Verbesserung von Arbeits- und Dienstleistungsqualität“ geht der Frage nach, wie Interaktionen zwischen Beschäftigen und ihrer Kundschaft so gestaltet werden können, dass gegenseitiger Respekt erzeugt und gefördert wird. Die sfs übernimmt hierbei schwerpunktmäßig die Erforschung des Respekts als soziales Moment von Dienstleistungs- und Arbeitsqualität in der Interaktionsarbeit.

Aus der sfs arbeiten mit im Projekt: Lena Kaun, Klaus Kock, Edelgard Kutzner, Ninja Ulland

Unsere Kooperationspartner*innen sind: die Deutsche Angestellten-Akademie (Bielefeld), Arbeit & Gesundheit e.V. (Hamburg), der Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland (Dortmund) und die B. Frieling GmbH & Co. KG (Coesfeld) mit zwei hagebau-Märkten.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds.

              


AM-07

Neuer Aufsatz: "Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie" - Aufgaben und Arbeitsweise von Kooperationsstellen

Seit nunmehr fast 50 Jahren engagieren sich Kooperationsstellen für eine Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen mit Gewerkschaften und weiteren Akteur*innen aus der Arbeitswelt. Sie initiieren, organisieren und moderieren die Kooperation, um praktisches und wissenschaftliches Wissen zusammenzuführen. Nach einem kurzen Abriss der Geschichte von Kooperationsstellen wird anhand von drei Beispielen gezeigt, welche Formen diese Arbeit in verschiedenen Kontexten annehmen kann. Die Debatte um eine „Third Mission“ der Hochschulen bietet Chancen für Kooperationsstellen, ihre spezifischen Sichtweisen und Erfahrungen verstärkt einzubringen.

Der von Klaus Kock verfasste Aufsatz ist erschienen in den AK-Beiträgen Nr. 1/2020 der Arbeitskammer des Saarlandes, S. 24-45


Klassenges

Neues Buch: Literatur in der neuen Klassengesellschaft

Herausgeber*innen: Enno Stahl, Klaus Kock, Hanneliese Palm, Ingar Solty

Der Dokumentationsband des Symposiums »Literatur in der neuen Klassengesellschaft« in Dortmund, Juli 2019, enthält Texte und Debattenbeiträge u.a. von Hans-Jürgen Urban, Christoph Butterwegge, Klaus Dörre, Annett Gröschner, Joachim Helfer, Stefanie Hürtgen, Cornelia Koppetsch, Norbert Niemann, Monika Rinck, David Salomon, Stefan Schmitzer, Erasmus Schöfer, Ingar Solty, Enno Stahl und Michael Wildenhain. Er dokumentiert – quasi in Echtzeit – den Ablauf des Symposiums, das durch einen ungewöhnlich barrierefreien Zugang des Publikums zum Tagungsgeschehen gekennzeichnet war. Das Netzwerk »Richtige Literatur im Falschen«, das diese Veranstaltung zum vierten Mal in dieser Form realisierte, versteht sich als offenes Diskussionsforum. Diskutiert wird in diesem Band die Frage, ob Deutschland heute wieder eine Klassengesellschaft ist, was die meisten der Autorinnen und Autoren bejahen. Die Auswirkungen dieser sozialen Spaltung werden aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: der Pauperisierung, der Geschlechterproblematik und der Migration. Vor diesem Hintergrund werden sodann Überlegungen angestellt, ob Literatur auf die gesellschaftlichen Verwerfungen reagieren sollte oder gar muss – und wenn ja, in welcher Form.

Enno Stahl, Klaus Kock, Hanneliese Palm, Ingar Solty (HG.): Literatur in der neuen Klassengesellschaft, Wilhelm Fink-Verlag, Paderborn 2020, VIII + 300 Seiten, Festeinband, € 34,90



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